In seiner Funktionalität auf die Lehre in gestalterischen Studiengängen zugeschnitten... Schnittstelle für die moderne Lehre
In seiner Funktionalität auf die Lehre in gestalterischen Studiengängen zugeschnitten... Schnittstelle für die moderne Lehre
Dieses Projekt beleuchtet das bionische Potenzial des Seeigels. Seine Anatomie weist zahlreiche Strukturen auf, die wertvolle Impulse für technische Entwicklungen liefern können. Ein interaktives Puzzle und begleitende Informationsseiten veranschaulichen diese Merkmale und erläutern ihre Bedeutung für die Bionik.
Feedback: Ideen sind universell anwendbar und beziehen sich nicht konkret auf den Seeigel. Wie könnte man eine klare Verbindung zwischen Tier und Exponat erzielen?
Why-How-What, Exponataufbau, User Journey, Moodboard
Das aus Ton geformte Modell passt vom Look und Feel gut zu den dargestellten Strukturen. Diese lassen sich deutlich herausarbeiten und bieten die Möglichkeit, das Exponat durch den Tastsinn zu erfahren.
Herausnehmbare Puzzleteile verdecken die Strukturen zunächst. Die Teile orientieren sich in ihrer Form an der Struktur darunter, sodass jedes Teil auch nur an der korrekten Stelle wieder eingesetzt werden kann. Die Formen werden sich außerdem auf den zugehörigen Websites wiederfinden, um auch visuell eine Verbindung zwischen dem Modell und den Informationen zu schaffen.
Präsentationsfolien
Anskizzierte Website
- Testen von Material und Zusammensetzung des Ausstellungsobjekts
- Entscheidung: Acryl als Material, weiße Hintergrundplatte mit schwarzem Seeigel
- im finalen Objekt werden noch die Puzzleteile in verschieden farbigem Acryl eingesetzt
Dort gab es die Möglichkeit echte Seeigelfossilien zu sehen. Das Skelett ist bei den verschiedenen Arten sehr ähnlich aufgebaut und zeichnet sich besonders durch die raue, poröse Oberfläche und die Stachelnoppen aus.
Aus weißem und schwarzem Acryl wurden die Bauteile für meinen Schaukasten gelasert. In die bunten Puzzleteile wurden zusätzlich Aussparungen für die RFID-Chips eingraviert.
Die Aussparungen für die RFID-Chips habe ich noch einmal abgeschliffen, damit die Chips besser passen. Die Griffe sind mit einer Schraube am Puzzleteil befestigt.
Im letzten Schritt habe ich die verschiedenen Strukturen des Seeigels aus lufttrocknendem Ton geformt.
Das Ausstellungsobjekt bekam noch einen Unterbau aus Holz. Die Grundplatte ist minimal kleiner als die Acrylbox, sodass der Unterbau von außen nicht zu sehen ist.
Damit die Strukturen klar voneinander abgegrenzt sind wurden kleine Holzkästen aufgeleimt.
Die Unterseite des Acryldeckels wurde an den Puzzleteil-Öffnungen mit Plexiglasrändern ausgestattet, damit die Puzzleteile nicht hindurch fallen können.
Zum Navigieren zwischen den Seiten können die Buchstaben A bis E auf der Tastatur gedrückt werden.
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Grun, T., Scheven, M., Geiger, F., Schwinn, T., Sonntag, D., Bischoff, M … Nebelsick, J. (2019). Bauprinzipien und Strukturdesign von Seeigeln – Vorbilder für bioinspirierte Konstruktionen. In Knippers, J., Schmid, U., Speck, T. (Hrsg.), Bionisch bauen (S. 104-115). Basel: Birkhäuser.
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