In seiner Funktionalität auf die Lehre in gestalterischen Studiengängen zugeschnitten... Schnittstelle für die moderne Lehre
In seiner Funktionalität auf die Lehre in gestalterischen Studiengängen zugeschnitten... Schnittstelle für die moderne Lehre
Der Aufschlag ist einer der technisch anspruchsvollsten Bewegungen im Tennis und für viele Spieler schwer zu erlernen. Besonders beim Training ohne Trainer fehlt eine einfache Möglichkeit, die eigene Technik objektiv zu analysieren und zu verbessern. SERVE ist eine App, die den Aufschlag mithilfe einer Videoanalyse verständlich und visuell aufbereitet. Nutzer können ihren Aufschlag per Video oder Live-Kamera analysieren lassen. Die Analyse erkennt Körperpositionen, misst Gelenkwinkel und bewertet die Technik in den einzelnen Aufschlagphasen. Ergänzend bietet sie eine Schritt für Schritt Anleitung, verständliche Erklärungen und ein persönliches Profil zur Dokumentation des Trainingsfortschritts. Ziel ist es, Technikfehler selbstständig zu erkennen, den Lernprozess zu vereinfachen und den Tennisaufschlag auch ohne Trainer gezielt zu verbessern.
The serve is one of the most technically demanding movements in tennis and is difficult for many players to master. Especially when training without a coach, there is often no simple way to objectively analyze and improve one's technique. SERVE is an app that breaks down the serve using video analysis, presenting the information in a clear, visual format. Users can have their serve analyzed via recorded video or a live camera feed. The analysis detects body positions, measures joint angles, and evaluates technique across the various phases of the serve. Additionally, the app offers step by step instructions, explanations, and a personal profile to track training progress. The goal is to enable players to independently identify technical errors, simplify the learning process, and specifically improve their tennis serve, even without a coach.
Ich habe vier unterschiedliche Möglichkeiten herausgesucht, um die Bewegung des Aufschlags darzustellen. Dabei ging es mir darum, verschiedene visuelle Ansätze zu vergleichen und zu schauen welche Darstellung mir am besten gefällt, aber auch die Bewegung am besten darstellt. Die Varianten unterscheiden sich sowohl in ihrer gestalterischen Umsetzung als auch in der Art, wie Bewegung sichtbar gemacht wird.
Ich habe mich für den Namen „Serve“ entschieden. Der Begriff kommt aus dem Englischen und bedeutet Aufschlag, was den Inhalt meiner Arbeit direkt aufgreift. Gleichzeitig ist der Name kurz, prägnant und leicht verständlich.
Meine wissenschaftliche Grundlage für die Analyse des Tennisaufschlags ist eine Studie des National Center for Biotechnology Information. In dieser englischsprachigen Quelle wird ein strukturiertes Modell des Aufschlags beschrieben, das als „3-Phasen- und 8-Stufen-Modell“ bekannt ist. Dieses Modell nutze ich als Rahmen meiner Recherche und Analysen.
Die Studie zeigt, dass ein Zusammenhang zwischen Spin und Geschwindigkeit besteht. Gleichzeitig wird betont, dass die Aufschlaggeschwindigkeit stark mit dem Beineinsatz (Leg Drive), während der Kniebeugung zusammenhängt. Eine aktive Nutzung der Beine ist somit entscheidend, um maximale Energie in den Schlag zu übertragen.
Darüber hinaus werden zwei grundlegende Fußstellungen während der Kniebeugung unterschieden. Ein weiterer zentraler Punkt der Studie ist die Bedeutung der Neigung von Schulter und Becken. Die Quelle beschreibt auch, dass die Beschleunigung des Schlägers kurz vor dem Ballkontakt zur wesentlichen Schlagkraft beiträgt.
Insgesamt zeigt die Studie, dass ein Tennisaufschlag auf einem Zusammenspiel von Technik, Körperbewegung und Timing basiert.
Ich habe zunächst selbst ein Video aufgenommen, in dem ich die Ausführung zeige. Dabei ist mir jedoch aufgefallen, dass es deutlich schwieriger ist, ein gutes und sauberes Video zu erstellen, wenn man selbst gleichzeitig vor der Kamera steht. Aspekte wie Kameraperspektive, Timing und Bildausschnitt lassen sich nur schwer kontrollieren.
Zusätzlich habe ich den Aufschlag ohne Ball und nicht auf einem Tennisplatz ausgeführt (besonders weil es keine Linie gab). In dem Moment war die Umsetzung dann schwieriger, da man sich bei häufiger Wiederholung auch verkrampft und verkopft hat.
Aus diesen Gründen habe ich entschieden, beim nächsten Mal eine andere Person (in meinem Fall meinen Papa) beim Aufschlag zu filmen. So kann ich mich besser auf die Aufnahme selbst konzentrieren und eine qualitativ bessere Darstellung und Position zu erreichen.
Ich habe zwei unterschiedliche Moodboards erstellt für meine digitale Anwendung (App).
Das erste Moodboard ist reduziert und analytisch. Hier stehen schwarzweiß Bilder im Mittelpunkt, die den Fokus stärker auf die Bewegung selbst lenken, ohne von Farben abzulenken. Ich möchte dann in diese Bilder scribblen. Mit hellblauen Linien und Markierungen zeichne ich die Winkel und Bewegungsabläufe ein.
Das zweite Moodboard orientiert sich stark an der typischen Tennisästhetik. Es arbeitet mit Farbtönen und Materialien, die man direkt mit dem Sport verbindet, wie dem rötlichen Sand eines Tennisplatzes und den gelben Tennisbällen. Durch diese Bildwelt entsteht sofort ein klarer Bezug zum Thema.
In diesem Schritt habe ich weiter an meiner App gearbeitet und die Anleitung vervollständigt. Dabei habe ich die einzelnen Figuren mit klaren, deutlichen Strichen gezeichnet, damit die Anleitung besser verständlich und übersichtlicher ist. Ich habe beim Ball dunkle Konturen hinzugefügt, damit er sich auf dem weißen Hintergrund besser abhebt und leichter erkennbar ist. Zusätzlich habe ich ein „i“-Symbol eingefügt, über das zusätzliche Informationen angezeigt werden.
Dann habe ich einen Switch eingebaut für Linkshänder und Rechtshänder, um die App so zu ändern.
Ich habe einem Prompt geschrieben, um zu schauen welche Arten von Winkeln die KI mir vorschlagen würde: Erstelle eine Design-Exploration für eine Tennis App. Nutze das hochgeladene Aufschlagfoto und zeige 20 kreative Möglichkeiten, Gelenkwinkel zu visualisieren. Jede Variante soll einen anderen visuellen Stil verwenden.