Incom ist die Kommunikations-Plattform der Hochschule Hof Kommunikationsdesign

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Das Eisbärprinzip

Wie schafft es der Eisbär, bei extremer Kälte warm zu bleiben? Das Exponat „Das Eisbärprinzip“ lädt dazu ein, die Geheimnisse seines Fells spielerisch zu erforschen. Ein interaktives Spiel zeigt, welche Eigenschaften das Eisbärenfell zu einem außergewöhnlichen Wärmeschutz machen. Das zugehörige Forschungsbuch schlägt die Brücke zur Bionik und erklärt, wie dieses Naturprinzip die Entwicklung von Aerogel und neuen Textilien inspiriert.

Präsentationsvideo

Werkschau

Auf der Werkschau erfreute sich das Exponat, sehr zu meiner eigenen Freude, großer Beliebtheit. Fast immer gab es jemanden, der sich an dem Quiz probierte. Das Spielprinzip wurde schnell verstanden und der kleine Aufsteller mit einer Mini Anleitung half, den Ablauf gut zu erklären und gab Unterstützung, wenn der RFID mal wieder ein bisschen zickt. Von Jung bis Alt habe ich alle am Exponat gesehen und alle haben auch immer brav wieder aufgeräumt. Dank meiner Unabhängigkeit vom Hochschul-Wlan hatte ich keine technischen Probleme und auch das RFID System hielt tapfer bis zum Schluss.

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KI Info

Der Eisbär ist größtenteils mit KI animiert worden.

Modell: Adobe Firefly, Google DeepMind Veo 3.1

Prompts:

1. BASIS-IDLE
- subtle slow breathing, gentle chest movement, natural idle posture
- slow natural blinking, relaxed eyes, minimal movement
- subtle double blink, calm expression, tiny head motion
- slowly looking around, subtle head movement, calm curiosity
- slowly turning head slightly to the left, then returning to neutral
- slowly turning head slightly to the right, then returning to neutral
- subtle ear twitching, tiny natural facial movement
- subtle sniffing motion, small nose movement, gentle head motion
- slow natural yawn, mouth opening gently, returning to idle pose
- sleepy slow blinking, relaxed facial expression
- becoming completely still for a moment, then subtle breathing resumes
- minimal natural breathing and occasional blinking

2. KALT / FRIEREN
- subtle body shivering from cold, tiny trembling motion
- visible cold shivering, tense posture, controlled trembling
- briefly lifting one paw from the cold ground, then returning to neutral
- squinting eyes slightly from the cold, tense facial expression
- slow heavy exhale into cold air, subtle breathing strain
- slightly lowering head and pulling inward from the cold
- subtle curling inward posture, conserving warmth
- alert head movement, slightly tense behavior, cold discomfort
- short cold snort with subtle head movement

3. WARM / ENTSPANNT / WOHLFÜHLEN
- deep calm breathing, relaxed posture, peaceful expression
- slow content blinking, calm relaxed behavior
- slowly closing eyes in comfort for a brief moment
- gentle neck and shoulder stretch, relaxed movement
- soft relaxed exhale, peaceful natural behavior
- slowly observing surroundings with calm curiosity
- gently lifting head upward, relaxed confident posture
- soft sleepy yawn, relaxed comfortable behavior
- standing completely relaxed with subtle natural breathing
- subtle relaxed head movement, calm idle behavior
- calm relaxed breathing with sleepy blinking

4. SUCCESS
- raising head proudly, bright attentive eyes, relaxed open posture, happy playful energy, small joyful body movement, returning to neutral pose

Datum: 29.05.2026 & 10.06.2026

Umsetzung

Der Screen

Da ich beim Testing gemerkt habe, dass der Figma Prototyp extrem rechenaufwendig ist und nicht zuverlässig funktioniert, habe ich kurzerhand mit Hilfe von KI meine eigene kleine html Seite gecoded. Das hat überraschend gut funktioniert, und im selben Zug habe ich den Statischen Eisbären auch durch die animierten Videos ersetzt.

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Die Eisbär-Komponenten

Die verschiedenen Komponenten des Eibären Fells werden in Form von 3D-gedruckten, leicht transparenten Eisschollen dargestellt. Es gibt 5 verschiedene Komponentengruppen, für die es jeweils eine richtige und zwei falsche Eisschollen gibt: Haufarbe, Fellfarbe, Haarstruktur, Fellstruktur und Fett des Fells. Sie werden über RFID ausgelesen, sodass der Screen auf die jeweilige Komponente reagieren kann.

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Für die Komponentengruppen gibt es jeweils Holder, sodass sie immer schön ordentlich zusammenstehen und durch das Puzzle-Spiel bei den Besucher:innen die Motivation entsteht, sie nach dem Auslesen wieder an Ort und Stelle zurück aufzuräumen.

Das modulare Eisschollen - System

Um die 5 verschiedenen Gruppe zu visualisieren und zu gewährleisten, dass alles stets aufgeräumt und ordentlich ist, habe ich für jede Eisschollen-Gruppe eine blaue Halterungs-Eisscholle gedruckt. Dort passen die jeweiligen Eisschollen ziemlich passgenau hinein. Ziel ist es, durch dieses kleine Puzzle-Spiel die Besucher:innen zu motivieren, das Exponat aufgeräumt für den oder die nächste zu hinterlassen. Am Tag der Ausstellung selbst erfuhr ich noch von einer Expertin, dass dieses Puzzlen zusätzlich eine gute motorische Übung für Kinder ist.

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Das Bionik- Buch

Als Brücke von dem Exponat zur Bionik entwarf ich zusätzlich ein interaktives Buch, weches das Prinzip der eingeschlossenen Luft des Eisbären in die Technik transferiert. Inhalt dieses Buches sind Informationen zum Material Aerogel, moderner Wärmedämmung und zu den neuesten Forschungen mit Textilien in China. Highlight ist eine kleine Probe von echtem Aerogel-Granulat, welches in einer Art Schublade untergebracht war und aus dem Buch unten hinausgezogen werden konnte. Aus zeitlichen und finanziellen Gründen sehe ich dieses Buch lediglich als einen Prototypen, ein UV-Druck anstelle der Wasserschiebefolien wäre hochwertiger und auch das gesamte Klapp-und Schubladensystem könnte noch weiter gedacht werden.

Trotzdem lässt sich das außergewöhnliche Konzept des Buches bereits gut erkennen - Aufklappen nach links, Aufklappen nach rechts, Aufziehen nach vorne.

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Bionik_Buch_final.pdf PDF Bionik_Buch_final.pdf

Wasserschiebe-Folien Test

Wasserschiebefolien getestet auf glänzendem Plexi, matt-transparentem Plexi und Holz. Fazit:

- Schwarz löst sich aus irgendeinem Grund leicht ab (>eventuell beim Endprodukt mit schwarzem Stift nachbessern?)

- glänzendes Plexi geht am besten

- vom matten Plexi hat es sich warum auch immer wieder gelöst

- Holz funktioniert auch, aber da kommen die Farben nicht so schön zur Geltung weil es kein weißer Untergrund ist. Außerdem löst sich Schwarz hier noch mehr

- ein Klarlack als Schutz ist zwingend erforderlich

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Bionik-Buch Ideen

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Zwischenpräsentation

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Animationen

Erste Tests mit Adobe Firefly Modell Google Veo

Interface Designvarianten 2

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Materialien

1. Hautfarbe

Leder in Schwarz, Weiß und Grau

2. Fellfarbe

Transparenter Nylonfaden, 3D Druck- Filament- Fäden in Weiß und Schwarz

3. Haarstruktur

3D gedruckte, stark vergrößerte Haarmodelle mit Kammern, massiv und mit einem großen Hohlraum

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4. Fellstruktur

Kunstpelz gekräuselt, kurz und flauschig, lang und glatt

5. Fett im Fell

Lederwachs für wachsartiges Fett, Vaseline für klebriges Fett, Sonnenblumenöl für ölhaltiges Fett

User Journey

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Why How What

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Interface Designvarianten

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06.05 Konzeptskizzen 4

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29.04 Konzeptskizzen 3

Konzeptskizze3.pdf PDF Konzeptskizze3.pdf

22.04 Konzeptskizzen 2

Experience Learning.pdf PDF Experience Learning.pdf

15.04 Konzeptskizzen

Konzeptideen.pdf PDF Konzeptideen.pdf

08.04 Pitchdeck

Pitch.pdf PDF Pitch.pdf

01.04 Struktur-Workshop

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27.03 Exponatanalyse

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25.03 Themenrecherche

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Ein Projekt von

Fachgruppe

Kommunikationsdesign

Art des Projekts

Keine Angabe

Betreuer_in

foto: Claudia Muth foto: Anne-Christina Rudnick

Zugehöriger Workspace

Designprojekt Experience Learning (KD 6)

Entstehungszeitraum

Sommersemester 2026