In seiner Funktionalität auf die Lehre in gestalterischen Studiengängen zugeschnitten... Schnittstelle für die moderne Lehre
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sting - shape of my heart
Bei unserer ersten Notationsübung zu HYbr:Id Sync Inter von Alva Noto habe ich mich nach mehreren Versuche für die oben zu sehende Variante von mehreren Teilen des Liedes entschieden. Diese habe ich anschließend digitalisiert und ein Alphabet dazu erstellt.
Durch die recht abstrakten und klar voneinander unterscheidbaren Töne im Stück ist es mir relativ einfach gefallen, eine grafische Umsetzung zu erstellen.
Das Ganze mithilfe eines Morphologischen Kastens umzusetzen, fande ich hingegen schon schwieriger, da man viel probieren muss, bis man eine Zusammenstellung findet, die visuell immer noch zum Lied passt und ästhetisch ansprechend ist.
Ich habe mich bei der Notation zu Stings Lied Shape Of My Heart für den Refrain bei Minute 1:55-2:33 entschieden, da dort die Hauptaussage „That's not the shape of my heart“ in den Mittelpunkt rückt.
Bei der Erstellung hatte ich einige Probleme, da viele verschiedene Geräusche vorkommen, die aber teilweise sehr leise und schwierig zu hören sind und teilweise fließend ineinander übergehen.
Mit meiner ersten Version war ich nicht zufrieden, weshalb ich einen neuen Versuch gestartet habe und zuerst analog die einzelnen Tonspuren übereinander geschrieben habe. Diese Version habe ich dann ins Digitale übertragen und ein Alphabet dazu erstellt.
Die Umsetzung der Gitarre gefällt mir besonders, da die einzelnen Punkte die einzeln gespielten Saiten verdeutlichen, die entsprechend der Anordnung an der Gitarre an der Gesangslinie angeordnet sind.
Diese Notation passt wesentlich besser zu dem Ausschnitt des Songs und sieht auch ästhetischer aus.
In die Aufgabe, unsere Notation als Collage neu zu gestalten, musste ich mich erstmal hineinfinden, weshalb meine erste Version nicht gelungen ist.
Beim zweiten Versuch funktionierte es besser. Die rote Fläche stellt Stings Gesang dar, der die zentrale Komponente des Liedes ist. Die Violine ist als gelbe Fläche gegenübergestellt. Beide Flächen haben eine besondere Struktur, da für mich die beiden Töne eher rau als glatt klingen. Den Bass habe ich als schwarzen Kreis dargestellt, der zwar im Vergleich zum Gesang weniger präsent ist, aber immer noch mehr als die anderen Instrumente. Das Klacken, das den Takt angibt wird als zwei goldene Rechtecke verbildlicht. Die Gitarre, die dem Lied die Melodie gibt, habe ich als aus Punkten bestehenden Wellenlinien dargestellt.
Zum Schluss habe ich die Collage noch digitalisiert.
Ich habe zwei sehr verschiedene Designs des Moodboards erstellt, Das erste ist eher auf den musikalischen Teil und die Stimmung abgestimmt. Beim zweiten habe ich verschiedene Ansätze des Liedinhalts einfließen lassen.
Bei der Farbwahl habe ich zuerst verschiedene Farbharmonien mit Orange und einem dunklem Grau erstellt.
Danach habe ich - ohne auf z.B. Komplementärkontraste oder ähnliches zu achten - eine Kombination aus Rot und Blau ausgesucht, die mir anfangs auch besser gefiel als die orangenen Varianten.
Bei der Überarbeitung bzw. Neuerstellung des Moodboards harmonieren allerdings die Orangetöne besser miteinander.
Als letztes habe ich das Cover mit verschiedenen Schriftarten gestaltet und sowohl mit der Blau-Rot-Kombination als auch mit der Orange-Variante gearbeitet. Am besten hat mir dann eine orangene Version gefallen, mit den Schriften Copperplate und Above the Beyond Script.
Wir haben dann als Gruppe unsere Farben und Schriften überarbeitet und nochmal Verschiedenes ausprobiert.
Für unseren Styleguide haben wir zuerst jeder einen eigenen mit verschiedenen Varianten erstellt (Foto 1). Danach haben wir uns dann jeder für eine Variante entschieden (Foto 2) und zum Schluss haben wir eine davon ausgewählt und nochmal überarbeitet (Foto 3).
Bei unserem finalen Styleguide haben wir uns auf die Schriftfamilie Roboto konzentriert mit Varianten aus Roboto Serif und Roboto Sans. Bei den Farben haben wir uns für rot und blau als Akzentfarben und beige und orange als Hintergrundfarben entschieden. Die Entscheidung zwischen Blau und Petrol ist uns dabei relativ schwer gefallen, aber am Ende waren wir uns einig, dass blau besser zum Lied und den anderen Farben passt.
Wir haben ein InDesign-Dokument erstellt und uns bei unserem Grundlayout von Layouts anderer Magazine inspirieren lassen.
Das InDesign-Dokument hat die Maße 210x280mm. Die Ränder sind dabei 12mm breit. Der Anschnitt stand am Anfang noch auf 3mm, später haben wir diesen auf 2mm reduziert. Wir haben die Elemente in ein 6-Spalten-Raster angeordnet, sodass wir die Inhalte sowohl als 1/2-1/2 Anordnung als auch 1/3-2/3 Anordnung anlegen können.
Die Farben und Schriften haben wir von unserem Styleguide übernommen und als Farbfelder/Absatzformate angelegt.
Meine Fotostrecke behandelt das Thema Masken - Gefühle verstecken. Dabei wollte ich Gesichter auf verschiedene Arten verstecken. Mein Moodboard hat mir dabei geholfen, konkrete Ideen zu sammeln und mir besser vorstellen zu können, wie die Fotos aussehen können.
Wir haben uns als Gruppe dazu entschlossen, die Fotos im Schwarz-Weiß-Stil oder in Sepia-Farben zu verwenden, um trotz verschiedener Themen eine Einheit zu schaffen.
Bei meiner ersten Version war noch einiges ausbaufähig. Der Fließtext war noch nicht richtig gesetzt, die Illustrationen waren noch nicht eingesetzt, auch keine Typografie-Elemente. Die Marginalspalten waren nicht einheitlich und bei der Fotostrecke fehlten noch Texte und das Layout war noch zu uninteressant.
Bei unseren Deckblättern haben wir uns dazu entschieden, ein Foto von unseren Fotostrecken zu benutzen und mit Text auszuschmücken. Die anderen zwei Cover kommen einmal auf die Rückseite und auf die Innenseite hinten.
Da wir eine Dreiergruppe sind, hatten wir noch eine Innenseite frei; hier haben wir das Bild des Editorials erweitert.
Meine Aufgabe war es, das Editorial zu gestalten. Ich habe mich dazu entschieden, ein KI-generiertes Foto von einem Herzen als Hintergrund zu verwenden und den Text relativ kurz zu halten.
Zuerst war das Herz nur auf der Einzelseite zu sehen, letztendlich habe ich es dann doch auf eine Doppelseite erweitert.
Nach mehreren Überarbeitungen haben wir am Ende ein Magazin zu Stings Lied Shape of My Heart erstellt, mit dem ich sehr zufrieden bin. Auch wenn es mich einiges an Zeit und Nerven gekostet hat, habe ich viel Neues gelernt, vor allem was Layout und auch den Druck angeht.
Die Zusammenarbeit hat sehr gut funktioniert, auch wenn wir von Anfang an in einem Dokument gearbeitet haben und die Arbeit über Nextcloud teilweise zu Problemen geführt hat.
Bei unserer digitalen Variante hatten wir zuerst Schwierigkeiten, im Stil des Magazins zu bleiben. Nach mehreren Versuchen und Feedback haben wir dann aber eine Version gefunden, die gut passt.
Bei der Animation haben wir entschieden, alle die Grafik auf unseren Kapiteltrennern in After Effects zu animieren, sodass sich die Linie mit der Zeit aufbaut. Ich habe anschließend noch die Liedzeilen eingefügt, um das Ganze spannender zu gestalten.
Anfangs ist es mir schwer gefallen, mir vorzustellen, wie das Projekt ablaufen wird, da ich zum ersten Mal ein Magazin gestaltet habe.
Bei der Notation hatte ich Probleme, aus einzelnen Geräuschen/Tönen eine ästhetisch ansprechende Gestaltung und Collage zu erstellen, aber da dies noch am Anfang des Semesters war, konnte ich genügend Zeit investieren, um zu einem akzeptablen Ergebnis zu kommen.
Die Gestaltung des Magazins an sich und der digitalen Variante hat mir mehr zugesagt, auch wenn es dann zeitlich etwas enger wurde.
Ich fand das Projekt im Allgemeinen interessant und vor allem sehr lehrreich - besonders im Hinblick auf die Gestaltung und Anordnung von Text bzw. Typografie.