In seiner Funktionalität auf die Lehre in gestalterischen Studiengängen zugeschnitten... Schnittstelle für die moderne Lehre
In seiner Funktionalität auf die Lehre in gestalterischen Studiengängen zugeschnitten... Schnittstelle für die moderne Lehre
Format: 24 x 31cm
Bindung: Spiralbindung
Cover: Hardcover
Präsentation:
Produktion des Buches
Als alle Seiten fertig gedruckt und veredelt waren, habe ich die Papiere für mein Cover zur Buchbinderei Hermann Ehreiser gebracht, der mir die Hardcover damit bezogen hat. Während die Cover bezogen wurden, habe ich in der Druckerei 5 Stunden alle Papiere für meine 15 Exemplare in die richtige Reihenfolge kapitelweise sortiert. Nachdem ich die fertig lackierten Spiralen hatte und meine Cover fertig bezogen waren, kam ich für weitere 4 Stunden nochmal in die Druckerei um dort final alle meine Seiten und das Cover in die Spirale einzuhängen und meine Bücher fertig zu binden.
Lackierung der Spiralen
Während mein Buch im Druck war, habe ich mich darum gekümmert die Spiralen zu organisieren und sie zum Lackieren abzugeben. Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden.
Planung der finalen Ausstellungssituation:
Diese Woche habe ich die Ausstellungssituation für mein Buch finalisiert und mich dazu entschieden, das Buch auf einem Coffeetable zu inszenieren und an der Wand die Möglichkeit zu geben, auf einem Tisch das Buch durchzublättern.
Druckvorbereitung
Nachdem des Buch fertig gestaltet war und die Papierverzeichnisse angelegt waren, habe ich mein InDesign Dokument in 23 Druckbögen angelegt und am 08.01. an die Druckerei Schmidt & Buchta gegeben.
Um eine reibungslose Zusammenarbeit mit der Druckerei zu gewährleisten und die korrekte Anlage der Druckdaten zu überprüfen, habe ich zwei Papierverzeichnisse erstellt. Die erste Tabelle ist nach den Seiten des Buches sortiert und die zweite nach Papieren.
Entwurf des Covers
Zum Schluss habe ich noch den Entwurf meines Covers gemacht.
Für die Vorderseite habe ich geplant, meinen Titel „Print ist“ schwarz auf eine weiße Seite zu drucken, die im Anschluss matt foliert werden soll, um sie vor äußeren Einflüssen zu schützen. Auf die matte Folienkaschierung sollen meine Kapitel mit einem transparenten glänzenden UV-Lack gedruckt werden, um damit einen visuellen und haptischen Effekt zu erzeugen.
Die Rückseite des Covers ist eine Collage aus fast allen Bildern, die in meinem Buch vorkommen, um so visuell die Vielfältigkeit von Print zu zeigen und einen Einblick ins Buch zu geben.
Entwurf der Titelseite, der Einleitung, des Inhaltsverzeichnisses, der Danksagung und des Quellenverzeichnisses
Nachdem alle Kapitel fertig gestaltet waren, habe ich noch die Entwürfe für die Titelseite, Einleitung, das Inhaltsverzeichnis, die Danksagung und das Quellenverzeichnis fertig gemacht. Somit war mein Buch fertig gestaltet.
Entwurf des siebten Kapitels
Für das Kapitel „Print ist spürbar“ habe ich mich für ein simples Layout entschieden und das Konzept mit den Adjektiven hier weitergeführt. Insgesamt habe ich mich für 4 Papierveredelungen entschieden und mir ein entsprechendes Adjektiv für jede Veredelung rausgesucht, welches beschreiben soll, wie sie sich anfühlt.
In Woche 12 und 13 habe ich das Kapitel für einen Ausblick für Printmedien fertig gemacht und es „Print ist wandelbar genannt“. Somit war das sechste Kapitel meines Buches fertig.
Außerdem habe ich die Kapitelstruktur meines Buches finalisiert. Ich habe sie zunächst zeitlich geordnet - von der Vergangenheit, über die Gegenwart bis zur Zukunft. Zudem habe ich darauf geachtet, inhaltsreiche und bildreiche Kapitel abzuwechseln, um eine gute Dynamik in meinem Buch zu haben.
Parallel dazu habe ich bereits mit dem siebten Kapitel „Print ist spürbar“ begonnen und habe mir dazu erste Gedanken gemacht.
Entwurf des sechsten Kapitels
Papierauswahl in der Druckerei
Am 18.12. war ich nochmal in der Druckerei in Helmbrechts und habe da 2,5 Stunden die 17 Papiere für mein Buch rausgesucht. Außerdem haben wir uns nochmal vor dem Weihnachtsurlaub der Druckerei über alle Anforderungen zur Produktion des Buches unterhalten und abgestimmt.
Finalisierung der Kapitelstruktur
Entwurf des fünften Kapitels
In Woche 11 habe ich das fünfte Kapitel finalisiert.
Außerdem habe ich begonnen mir Gedanken für ein neues Kapitel zu machen, da zur Zwischenpräsentation das Feedback kam, dass bei meinem Konzept noch der Ausblick für Printmedien fehlt.
Entwurf des vierten Kapitels
In Woche 10 habe ich das vierte Kapitel entworfen und das Layout an das eines Auktionskataloges angelehnt, um die Thematik zu unterstützen. Außerdem möchte ich dieses Kapitel auf Perlmuttpapier drucken.
Zwischenpräsentation
Entwurf des dritten Kapitels
Außerdem habe ich diese Woche das dritte Kapitel meines Buches fertig entworfen. Das Kapitel Print ist nostalgisch soll dabei die meisten verschiedenen Papiere haben, um die nostalgischen Printmedien, die in diesem Kapitel gezeigt werden, so authentisch wie möglich darzustellen.
Abstimmungstermin mit der Druckerei Schmidt & Buchta
Diese Woche bin ich mit meinen ersten Dummys in die Druckerei gefahren, um erste Ideen mit den Kollegen vor Ort zu besprechen.
Entscheidung für ein größeres Format
Nachdem ich nach der Fertigstellung des ersten Kapitels einen Probedruck gemacht und einen Dummy gebastelt habe, habe ich festgestellt, dass mir das Format doch zu klein ist und ich von der Größe eher in Richtung Coffee Table Book gehen möchte.
Mein neues größeres Format ist:
310mm x 240mm
In Folge dessen habe ich das erste Kapitel erneut in das gleiche aber größere Layout gesetzt, die Bilder optimiert und alle Texte im Flattersatz gesetzt.
Entwurf des zweiten Kapitels
Diese Woche habe ich mich an das zweite Kapitel „Print ist alltäglich“ gemacht. Das Papier hierfür soll auf jeden Fall weiß und gestrichen sein, was ein bisschen an Etiketten erinnert und die Inhalte bzw. Bilder so wiedergibt.
Entwurf Kapitel-Trenner
Eventuell benutze ich für die Kapitel-Trenner neonfarbenes Papier, damit man sie in meinem bunt-gemischten Buch leicht finden kann.
Anpassung der Zielgruppendefinierung
Die Zielgruppe meines Projekts sind junge Menschen im Alter von 16 bis 30 Jahren, die in einer stark digitalisierten Welt aufgewachsen sind und oft weniger Berührungspunkte mit Printmedien haben. Dabei richtet sich mein Buch nicht ausschließlich an Gestalter*innen oder Menschen mit einem beruflichen Bezug zu Design, sondern explizit auch an ein breiteres Publikum. Mein Ziel ist es, gerade jene anzusprechen, die bislang weniger Berührungspunkte mit Printmedien hatten, um ihnen die Vielfalt, die gestalterische Qualität und die besondere Wertigkeit hochwertig gestalteter Bücher und Printmedien näherzubringen. Indem ich die Haptik, Materialität und das Erlebnis von Print in den Fokus stelle, möchte ich bei der Zielgruppe ein neues Bewusstsein für die kulturelle und emotionale Bedeutung von Printmedien schaffen.
Anpassung der Zielformulierung
Mit meinem Projekt möchte ich das Bewusstsein für die Relevanz von Printmedien in unserer digitalen Welt schärfen. Mein Buch soll die Bedeutung von Print als sinnliches Erlebnis in den Vordergrund stellen und zeigen, dass Papier und Druck nicht nur ästhetisch, sondern auch emotional und kulturell einen hohen Stellenwert besitzen. Es geht darum, die Haptik und Materialität von Print erlebbar zu machen und die Leser*innen dazu anzuregen, die Vielfalt und Vielschichtigkeit von Printprodukten neu zu entdecken. Besonders jüngere Generationen sollen durch dieses Projekt eine Wertschätzung für den körperlichen und emotionalen Umgang mit Printmedien entwickeln und erkennen, wie wichtig das „Anfassen“ und „Spüren“ von Print in einer zunehmend digitalisierten Welt bleibt.
Festlegung auf eine Schrift
Bevor ich mit der Ausarbeitung der einzelnen Kapitel beginnen konnte, habe ich mich zuallererst auf die Suche nach einer passenden Font gemacht. Da die Gestaltung meines Buches durch verschiedene Druck-/ Veredlungstechniken, Papiersorten und Layouts von einer großen Vielfalt lebt, war es mir wichtig, eine gut lesbare, reduzierte und geometrische Font zu finden, um ein bisschen mehr Ruhe reinzubringen und eine harmonische Balance zu finden.
Aus diesem Grund habe ich mich für die Neue Haas Grotesk entschieden, eine geometrische und reduzierte Schriftart, die sich durch ihre zeitlose Eleganz und hervorragende Lesbarkeit auszeichnet. Die klaren Formen der Schrift bringen eine gewisse Ruhe in das Buch, ohne dabei dominant zu wirken oder von den unterschiedlichen Kapiteln und Materialien abzulenken. Ein weiterer Grund für die Wahl der Neue Haas Grotesk ist ihre Vielseitigkeit. Sie lässt sich gleichermaßen in kleinen Textgrößen für Fließtexte wie auch in großen Überschriften einsetzen, wodurch sie sich perfekt an die unterschiedlichen Anforderungen der Kapitel anpasst. Zudem besitzt die Schrift einen starken historischen Bezug als Vorgängerin der weltberühmten Helvetica, was sie für ein Buch über Print besonders passend macht.
Festlegung Formatgröße
Zudem habe ich mich auch auf die Größe des Formats festgelegt:
240mm x 185mm.
Überarbeitung der Kapitelbenennung
Damit die Kapitel meines Buches einheitlich werden, habe ich mich für Adjektive entschieden, die den Satz „Print ist…“ beenden. Hier ist die vorerst aktuelle Liste:
Entwurf des ersten Kapitels
In Woche 6 & 7 ich bin ich für das erste Kapitel „Print ist evolutionär“ nochmal tiefer in die Recherche gegangen und habe alle Texte geschrieben und passende, hochauflösenden Bilder herausgesucht. Anschließend habe ich die Inhalte für das Kapitel entworfen und in ein Layout gesetzt. Dabei habe ich mich hier für unterschiedliche Seitengrößen entschieden, um das etwas „trockenere“ und technische Thema aufzulockern und die Leser*innen gleich am Anfang zu überraschen und die Motivation beizubehalten.
Für die normalgroßen Seiten habe ich mich für ein hellbeiges Papier entschieden, was an die historischen Bücher erinnern soll. Die länglichen Seiten im Vordergrund (auf denen die Erklärung zur jeweiligen Drucktechnik steht) sollen auf etwas dünnerem Papier gedruckt werden, was an eine Anleitung erinnern soll. Für die kleineren breiteren Seiten in der Mitte habe ich mir ein gestrichenes Fotopapier (matt) vorgestellt.
Auszug des ersten Teils dieses Kapitels:
(Das Kapitel besteht ingesamt aus 8 Drucktechniken bzw. Ereignissen der Geschichte des Drucks, die bereits alle in diesem Layout gesetzt sind.)
Kapitel Ideen
Für mein Konzept bin ich diese Woche nochmal mehr in die Recherche gegangen und habe mir überlegt, von welchen verschiedenen Seiten und Perspektiven ich das Thema Print beleuchten kann. Anstatt mein Buch Buch „Print isn't dead“ zu nennen, dachte ich mir die Kapitel und das Buch „Print ist...“ zu nennen, bei dem ich diesen Satz in jedem Kapitel mit einem anderen Wort ende (welches dann die unterschiedlichen Facetten von Print beleuchtet). Dazu kamen mir diese Ideen:
Parallel dazu habe ich begonnen, für jedes Kapitel grob Inhalte herauszusuchen und mögliche Interviewpartner herauszusuchen:
Konzeptidee
Nachdem ich die letzten Wochen vor allem mit Recherche und der Suche nach Inspiration beschäftigt war (was sehr wichtig war, um mit dem Thema vertrauter zu werden), habe ich nun ein Konzept für mein Buch gefunden:
Für das Konzept meines Buches habe ich mich von der Herangehensweise vom MacGuffin Magazine inspirieren lassen. Dieses Magazin stellt in jeder Ausgabe einen alltäglichen Gegenstand in den Mittelpunkt und beleuchtet ihn aus völlig unterschiedlichen Perspektiven, welche in einer tollen Ästhetik dargestellt werden. Dabei beeindruckt mich besonders, wie kreativ und vielseitig ein vermeintlich banales Objekt interpretiert werden kann.
Genau diesen Ansatz möchte ich auf mein Thema Print übertragen und für mein Buch adaptieren. Print als Thema bietet eine ebenso große Bandbreite an Perspektiven, die es zu entdecken gilt. Es geht darum, die Vielfalt und Relevanz von Print in einer zunehmend digitalen Welt zu zeigen. Dabei sollen nicht nur die ästhetischen, sondern auch die kulturellen, handwerklichen und emotionalen Dimensionen von gedruckten Medien vermittelt und dies in spannenden Perspektiven gezeigt werden.
In den kommenden Tagen werde ich meine Recherche intensivieren, um gezielt Themen und Schlagwörter für die einzelnen Kapitel zu entwickeln. Dabei möchte ich sicherstellen, dass jede Facette des Mediums Print aus einer einzigartigen Perspektive beleuchtet wird. Ziel ist es, ein vielseitiges und gut strukturiertes inhaltliches Gerüst zu schaffen, das die Tiefe und Bandbreite dieses Themas widerspiegelt und gleichzeitig die Leser*innen inspiriert, Print in all seinen Dimensionen neu zu entdecken.
Idee für die Ausstellungssituation
Zusätzlich kam mir noch eine Idee für eine mögliche Ausstellungssituation. Ich habe mir eine Coffee Table Situation vorgestellt, bestehend aus einem Sessel, einem coolen Coffee Table und evtl. ein paar Regalen oder einem Poster an der Wand. Da kann ich perfekt mein Buch inszenieren und es bietet gleichzeitig den Leser*innen eine bequeme Möglichkeit sich das Buch in Ruhe anzuschauen.
Besuch der Buchbinderei Hermann Ehreiser
Diese Woche habe ich dank des Kontakts, den mir Herr Krauß von der Druckerei Schmidt & Buchta vermittelt hat, die Buchbinderei Hermann Ehreiser besucht. Da ich mir als gestalterisches und handwerkliches Element für mein Buch eine offene Fadenheftung vorgestellt habe, wollte ich mit ihm abklären, welche Möglichkeiten es dabei gibt. Herr Ehreiser nahm sich viel Zeit für mich und hat mich ausführlich über die Bindetechniken beraten.
Ein zentraler Punkt meiner Überlegungen war die Frage, ob es möglich ist, einzelne Seiten aus anderem Papier in die Fadenheftung zu integrieren. Da ich bereits wusste, dass dies technisch mit einer Fadenheftung eigentlich nicht möglich ist, war ich gespannt auf seine Expertise. Herr Ehreißer schlug eine kreative Lösung vor: eine Kombination aus Fadenheftung und Klebebindung, die meine Vorstellungen umsetzbar macht, ohne die handwerkliche Qualität zu beeinträchtigen. Allerdings liegt der Kostenrahmen für diese Lösung bei etwa 60 Euro pro Buch, was ich als recht hoch empfinde. Dennoch hat mir der Besuch wertvolle Einblicke in die Möglichkeiten und Grenzen der Buchbindekunst gegeben, die für die weitere Planung meines Projekts entscheidend sind.
Visuelles Archiv
In den letzten Wochen habe ich intensiv nach visueller Inspiration recherchiert und entsprechende Moodboards erstellt, um mir ein Bild meines Projekts zu schaffen. Dabei habe ich eine systematische Übersicht zu Drucktechniken, Papierarten, Veredelungsverfahren und Buchbindetechniken aufgebaut. Diese visuelle Ordnung hilft mir, eine breite Basis an Referenzen und kreativen Ansätzen zu sammeln und zu strukturieren. So kann ich die Vielfalt der Materialien und Techniken gezielt für mein Projekt nutzen und gestalterische Entscheidungen fundiert treffen.
Übersicht über alle möglichen Drucktechniken, Papierarten, Veredelungen und Bindungen:
Moodboards:
Definierung: Wie soll mein Projekt wirken?
Besuch des Museums für Druckkunst
Um noch mehr in mein Thema reinzukommen, habe ich diese Woche das Museum für Druckkunst in Leipzig besucht und dabei wertvolle Einblicke in die Geschichte und Techniken des Buchdrucks sowie in historische Druckverfahren erhalten. Ein besonderes Highlight war das Gespräch mit einem ehrenamtlich tätigen Schriftsetzer, der mir das Setzen von Bleilettern zeigte und den traditionellen Druckprozess ausführlich erklärte. Durch seine Vorführungen und Erläuterungen habe ich einen sehr guten Einblick bekommen, wie viel handwerkliches Geschick und Präzision in den historischen Drucktechniken steckt. Der Besuch war eine sehr inspirierende Erfahrung, die mich weiter in meinem Projekt motiviert hat.
Besuch des Museums der Deutschen Nationalbibliothek
Außerdem habe ich das Museum der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig besucht, um Einblicke in die Geschichte und Bedeutung des schriftlichen Kulturerbes Deutschlands zu gewinnen. Die Ausstellung bot eine beeindruckende Sammlung historischer Dokumente, Bücher und Medien, die die Entwicklung der deutschen Literatur- und Kulturgeschichte veranschaulichen.
Besuch der Druckerei Schmidt & Buchta in Helmbrechts (Recherche der Herstellungsmöglichkeiten)
Zusätzlich habe ich noch die Druckerei Schmidt & Buchta in Helmbrechts besucht, um die Möglichkeiten der Papierveredelungen für mein Projekt zu erkunden. Ziel des Besuchs war es, einen Überblick über die umsetzbaren Veredelungstechniken und einen Eiblick in deren Umsetzung zu gewinnen, ungefähre Preisvorstellungen zu bekommen und sicherzustellen, welche meine Vorstellungen auch realistisch umsetzbar sind.
Die Wahl der Druckerei fiel bewusst auf Schmidt & Buchta, da ich in den vergangenen Semestern bereits mehrfach mit ihnen zusammengearbeitet habe und stets sehr zufrieden war. Besonders schätze ich die persönliche Betreuung und die Flexibilität, mit der sie auf individuelle Kundenwünsche eingehen. Zudem ist die Druckerei durch ihre Nähe ein idealer und gut erreichbarer Ansprechpartner, was die Zusammenarbeit zusätzlich erleichtert.
Herr Krauß hat mir bei diesem Besuch einen umfassenden Einblick in die vielfältigen Veredelungstechniken gegeben – von Prägungen und Stanzungen bis hin zu speziellen Veredelungen, die sowohl im Haus als auch bei zuverlässigen Partnern durchgeführt werden können. Besonders spannend war es, die Werkzeuge und Prozesse hinter den Veredelungstechniken kennenzulernen. Das Gespräch hat mir nicht nur alle Möglichkeiten aufgezeigt, sondern auch ungefähre Kostenschätzungen gegeben, was für die Planung meines Projekts von entscheidender Bedeutung ist. So kann ich meine Entwürfe besser an die realisierbaren Optionen anpassen und gezielt im Konzept auf die technischen und finanziellen Aspekte eingehen.
Inhaltliche Recherche & Visuelle Recherche
Diese Woche habe ich mit der inhaltlichen und visuellen Recherche begonnen. Ich habe mich ausführlich mit den verschiedenen Aspekten des Druckens auseinandergesetzt und damit begonnen, mir einen Überblick zu verschaffen, welche Druckarten, Papiersorten, Bindungsarten und Papierveredelungen es gibt. Ziel war es, ein besseres Verständnis für die Möglichkeiten und Grenzen des Mediums Print zu bekommen.
Parallel dazu habe ich begonnen, Moodboards zu erstellen, um visuelle Ideen für verschiedene Drucktechniken und Layouts zu sammeln. Dabei habe ich mich von bestehenden Printprojekten, Designtrends und experimentellen Ansätzen inspirieren lassen. Die Moodboards dienen nicht nur als kreative Orientierungshilfe, sondern helfen mir auch, die ästhetische Richtung meines Buchprojekts zu definieren.
Erster Versuch von Experimentellen Drucken
Um ein bisschen wärmer mit dem Thema zu werden und mögliche Ansätze für mein Buchprojekt zu bekommen, habe ich diese Woche außerdem erste experimentelle Drucke versucht. Dafür habe ich im Wald verschiedene Naturmaterialien gesammelt und diese mit Farbe auf Papier gedruckt. Die Ergebnisse sind gut geworden, und die natürlichen Strukturen bieten interessante Gestaltungsmöglichkeiten. Zwar bin ich noch unschlüssig, wie genau ich diese Drucke im Projekt einsetzen kann, aber die Experimente haben ein wenig Inspirationen geliefert.
ZIELDEFINIERUNG
Ziel meines Bachelorprojekts ist es, die Vorteile von Printmedien in der digitalen Ära zu untersuchen und deren kulturellen, ästhetischen und haptischen Mehrwert gegenüber rein digitalen Formaten herauszuarbeiten. Dabei soll ein tieferes Bewusstsein für die Bedeutung physischer Printprodukte geschaffen werden, indem ihre besonderen Qualitäten – wie die Einzigartigkeit der handwerklichen Drucktechniken, die physische Interaktion mit dem Medium und die gestalterische Vielfalt – aufgezeigt und gewürdigt werden. Durch die Erstellung eines Buches, welches die vielen verschiedenen Vorteile von Printmedien beleuchten wird, möchte ich den fortbestehenden Stellenwert von Printmedien als wichtige kulturelle und kreative Ausdrucksform betonen.
Keywords/ Was möchte ich vermitteln? >>> Was kann Print?!
WHAT HOW WHY
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ZIELGRUPPENDEFINIERUNG
Mein Projekt richtet sich an Menschen, die sich vor allem für Kultur, aber auch für die Bedeutung von Printmedien interessieren und diese wertschätzen. Die Zielgruppe möchte das Gefühl und die Atmosphäre, die physische Printmedien erzeugen, als Ergänzung zur schnelllebigen, digitalen Welt erleben und verstehen. Sie sind aufgeschlossen, nostalgisch, gleichzeitig neugierig und sehen Print als künstlerische und persönliche Ausdrucksform.
Alter: 20 - 55 Jahre
Das Alter der Zielgruppe umfasst sowohl jüngere Menschen, die Print als neues, „retro-inspiriertes“ Medium entdecken möchten, als auch Erwachsene, die den Wert und die Beständigkeit physischer Medien in einer digitalen Welt schätzen.
Sinus-Milieus:
Neo-Ökologisches Milieu
Die progressiven Realisten: Optimismus und Aufbruchsmentalität bei gleichzeitig ausgeprägtem Problembewusstsein für die planetaren Herausforderungen; Selbstbild als Changemaker und Impulsgeber der globalen Transformation; Offen für neue Wertesynthesen: Disruption und Pragmatismus, Erfolg und Nachhaltigkeit, Party und Protest; Nachhaltiger Lebensstil ohne Verzichtsideologie
Expeditives Milieu
Die ambitionierte kreative Bohème: Urban, hip, digital, kosmopolitisch und vernetzt; auf der Suche nach neuen Grenzen und unkonventionellen Erfahrungen, Lösungen und Erfolgen; ausgeprägte Selbstdarstellungskompetenz, Selbstbild als postmoderne Elite
Adaptiv-Pragmatische Mitte
Der moderne Mainstream: Anpassungs- und Leistungsbereitschaft, Nützlichkeitsdenken, aber auch Wunsch nach Spaß und Unterhaltung; starkes Bedürfnis nach Verankerung und Zugehörigkeit; wachsende Unzufriedenheit und Verunsicherung aufgrund der gesellschaftlichen Entwicklung; Selbstbild als flexible Pragmatiker
Postmaterielles Milieu
Engagiert-souveräne Bildungselite mit postmateriellen Wurzeln: Selbstbestimmung und -entfaltung sowie auch Gemeinwohlorientierung; Verfechter von Post-Wachstum, Nachhaltigkeit, diskriminierungsfreien Verhältnissen und Diversität; Selbstbild als gesellschaftliches Korrektiv