01 Grundideen

Ich habe verschiedene Ideen gesammelt, die entweder mit Lemonaid direkt oder mit Lebensmitteln/Getränken allgemein zu tun haben.

Die drei Hauptideen waren ein Redesign der Website (um sie übersichtlicher zu gestalten und die Projekte besser dazustellen), eine VR-Anwendung (mit der die einzelnen Bestandteile der Limonade und deren Nachhaltigkeit entdeckt werden kann) und eine App (, die dazu dient, im Supermarkt direkt die Nachhaltigkeit von Produkten herauszufinden und zu vergleichen).

Präsentation: https://www.figma.com/deck/LdrFBdEtqlpcyJsEX54LnA/03UX_Ideensammlung?node-id=1-327&viewport=41%2C37%2C0.3&t=mGPwVEAl7XoPnbfX-1&scaling=min-zoom&content-scaling=fixed&page-id=0%3A1

Ich habe mich schlussendlich für die App entschieden, mit der man die Nachhaltigkeit von Produkten im Supermarkt erkennen kann.

Zwar gibt es bereits solche Apps, aber das Projekt hat gesellschaftlich den größten Nutzen (im Vergleich zu den zwei anderen Ideen) und hilft mir auch persönlich weiter. Die VR-Anwendung ist außerdem schwierig umsetzbar und könnte zeitlich knapp werden.

02 Kurzbeschreibung Projekt

In diesem Projekt arbeite ich auf die Entwicklung einer App hin, mit der Barcodes von Getränken im Supermarkt gescannt werden können, um deren Nachhaltigkeit herauszufinden.

Die App bietet verschiedene Informationen zu den drei Nachhaltigkeits-Dimensionen „ökologisch“, „sozial“ und „Gesundheit“. Man kann diese entweder speziell für ein Produkt aufrufen und so verschiedene Getränke miteinander vergleichen oder allgemeinere Texte lesen.

03 Zielformulierung

why

Ich möchte, dass jeder Mensch beim Getränkekauf einfach nachhaltige Entscheidungen treffen kann – für die eigene Gesundheit, die Gesellschaft und unseren Planeten.

how

Ich mache komplexe Daten zu Nachhaltigkeit von Produkten einfach, schnell und transparent zugänglich.

what

Über den Barcode-Scanner können Getränke direkt im Supermarkt analysiert werden. Die App zeigt in leicht verständlichen Skalen und Diagrammen, wie nachhaltig ein Getränk ist und hilft, sie mit ähnlichen Produkten zu vergleichen.

04 Zielgruppe

Ich möchte mit meiner App eigentlich eine möglichst breite Bevölkerungsschicht erreichen, habe mich aber zunächst auf die Sinus-Millieus „Postmateriell“ und „Neo-ökologisch“ begrenzt. Ich habe mich für diese zwei entschieden, da die postmateriellen Personen auf eine nachhaltigere Gesellschaft hinarbeiten und nicht von materiellen Mitteln eingeschränkt sind. Sie können die App benutzen, um sich zu informieren und die nachhaltigeren Optionen auszuwählen. Menschen aus dem neo-ökologischen Milieu haben nicht so viele finanzielle Mittel, aber wollen dafür selbst für Veränderung sorgen und progressiv die Gesellschaft voranbringen. Die App hilft, nachhaltige Produkte miteinander zu vergleichen - auch im Hinblick auf die Preise - und zusätzliche Informationen - zum Beispiel zu den Unternehmen und der Produktion zu erlangen.

05 Recherche

bereits existierende Apps:

  • Open Food Facts (offene Datenbank + Scanner-App): u. a. Nutri-Score, Green/Eco-Informationen
  • Yuka (Scanner-App): v. a. Gesundheit & Inhaltsstoffe, farbigem Score, Produktalternativen
  • CodeCheck (Scanner Lebensmittel & Kosmetik): Inhaltsstoffe, Allergene, Bewertung nach Quellen/Studien
  • Planet-Score / Eco-Score / etc. (standardisierte Öko-Bewertungsmodelle)

Schwächen und Chancen

Daten

  • keine einzelne App hat flächendeckend verlässliche, vollständige Daten -> für mich nicht umsetzbar
  • uneinheitliche Bewertungs-Standards -> erklärbare Gewichtung und Transparenz

UX

  • Scanner-Ergebnis oft nur ein Score, keine Personalisierung, keine Vergleichbarkeit -> personalisierte Prioritäten, Vergleiche

B2B

  • kaum Zusammenarbeit mit Einzelhändlern oder Herstellern -> Partnerschaften mit Supermarktketten: Kassendaten → personalisierte Empfehlungen / In-Store-Displays -> für mich nicht umsetzbar

06 Experteninterview / Umfrage

Fragen für das Experteninterview

Zusammenfassung Interview

  • Kernaussagen
  • Pain Points

Umfrage

Demografie

Es wurde eine relativ breite Bevölkerungsschicht in der Umfrage abgedeckt. Der Altersdurchschnitt liegt bei circa 30 Jahren. Es haben mehr Frauen als Männer teilgenommen und die meisten Teilnehmende wohnen (eher) ländlich.

Die beliebtesten Supermärkte sind REWE, Netto und Aldi.

Unbenannt.png

Nachhaltigkeit

Beim Thema Nachhaltigkeit kann man leichte Unterschiede erkennen - zwischen dem Wissensstand zum Thema Nachhaltigkeit und der Bewertung, wie wichtig den Teilnehmenden Nachhaltigkeit ist.

Circa ein Drittel der Befragten ordnet sich mittig ein - sowohl bei Wissen als auch bei Wichtigkeit.

Beim Wissen geben jedoch 47% die 4 (wobei 5 „sehr ausgeprägtes Wissen ist“) an, zwei Personen entscheiden sich für die 5.

Bei der Wichtigkeit ist es ausgeglichener, wobei sich niemand für 0 oder 5 entschied.

Unbenannt1.png

Gesunde Ernährung

Zum Thema „Gesunde Ernährung“ habe ich drei Aspekte abgefragt; wie wichtig den Personen gesunde Ernährung ist, wie häufig sie sich im Alltag gesund ernähren und wie einfach es ihnen fällt, sich gesund zu ernähren.

Man kann erkennen, dass sich die Ergebnisse zu Wichtigkeit und Häufigkeit sehr ähneln. Auf einer Skala von 1 (unwichtig/nie) bis 5 (sehr wichtig/immer) geben 58% eine 4 im Hinblick auf Wichtigkeit an und 53% im Hinblick auf Häufigkeit.

Die Einfachheit hingegen weicht ab und ist eher mittig/ausgeglichen.

Unbenannt2.png

Getränke

Beim Thema Getränke habe ich gefragt, wie sehr die Teilnehmenden darauf achten, wie nachhaltig und wie gesund die Getränke sind, die sie kaufen.

Hier ist sehr auffällig, dass wesentlich mehr Personen auf den gesundheitlichen Aspekt achten (61% geben 4 oder 5 an, wobei 5 als „sehr stark“ definiert wurde), als auf die Nachhaltigkeit (75% geben 1 oder 2 an, wobei 1 als „gar nicht“ definiert wurde).

Unbenannt3.png

Einkaufen

Beim Einkaufen achten die befragten Personen hauptsächlich auf Preise, Nachhaltigkeit und Rabattaktion. Müssen sie sich entscheiden, was sie am stärksten beeinflusst, entscheiden sich 64% für Preise oder Rabattaktionen und neun Personen für Nachhaltigkeit.

Betrachtet man genauer, auf welche Dimensionen von Nachhaltigkeit die Personen achten (, die Nachhaltigkeit als Einfluss angegeben haben), fällt auf, dass vor allem auf ökologische Nachhaltigkeit geachtet wird.

Unbenannt4.png

App

Unbenannt5.png

07 Personas

Die erste Persona ist Sabine Berger (42), Hausfrau und Mutter, die für ihre Kinder durch ökologische und gesundheitliche Nachhaltigkeit (zum Beispiel beim Einkaufen) - eine gute Zukunft schaffen will.

Sie verwendet die App vor allem vor dem Einkaufen, um nachhaltige und gesunde Produkte zu finden, die ihren Kindern auch schmecken. Während dem Einkaufen verwendet sie die Anwendung nur selten, da sie im Stress ist und meistens mit Kind(ern) einkaufen geht. Falls sie sie doch im Supermarkt benutzt, braucht sie möglichst schnell eine Einschätzung für ein Produkt.

Die zweite Persona ist Carl Kowalski (26), Student im Bereich „Ingenieurswesen (Umweltschutz/-technik), der selbst mehr für den Umweltschutz tun möchte.

Mit der App bekommt er mehr Informationen zu Produkten, aber auch zu den Unternehmen, die dahinter stehen und der Produktion. Außerdem gibt die Anwendung ihm Hinweise, wenn Produkte für ihn als Diabetiker eher nicht geeignet sind.

Überarbeitung

Ich habe die Persona 1 nochmal überarbeitet und Mediennutzung, Wohnort, Gehalt, Supermarkt, Arbeitsalltag und benutzte Anwendungen realistischer gemacht.

Auch die zwei Nutzungsszenarien der beiden Personas habe ich konkretisiert und ausführlicher beschrieben.

08 User Journeys

Ich habe jeweils ein User Journey für die zwei Personas Sabine und Carl erstellt.

Mir ist es etwas schwer gefallen, mir die Navigation durch die App vorzustellen, da ich noch nicht weiß, wie diese aufgebaut ist. Aber während dem Erstellen ist mir klar geworden, welche Teile und Funktionen die App braucht, und wie sie grob aufgebaut sein könnte.

09 User Stories

Da meine Nutzungsszenarien sehr groß waren, habe ich beide jeweils in drei Teile aufgeteilt. Aus diesen sechs Aufgaben habe ich schließlich die vier rausgesucht, die die Funktionen der App gut abdecken. So wird die App erstellt, eine Einkaufsliste erstellt, Produkte gescannt und Artikel gelesen.

Ich habe links die Aktion der Persona aufgeschrieben und rechts daneben Hinweise, die mir bei diesem Schritt wichtig waren.

So weiß ich jetzt noch genauer, wie die App aufgebaut sein könnte und welche Funktionen vorhanden sein sollten und vor allem, von wo diese leicht erreichbar sein sollten.

10 Paper Prototyping

Nach einer Testung habe ich noch kleine Änderungen vorgenommen, z.B. auf dem Frame, bei dem das Menü für eine Liste geöffnet ist, habe ich ein x entfernt, da es zwei gab.

Und einen Frame habe ich vergessen zu erstellen, diesen füge ich noch hinzu.

11 Wireframes

Der Link zu meinen High-Fidelity Wireframes:

https://www.figma.com/proto/tVcDrOCXhwiG80PNuJDps4/03UX_HiFi?node-id=0-1&p=f&viewport=3225%2C-1790%2C0.4&t=grYvQxxu1C9V7iaB-0&scaling=min-zoom&content-scaling=fixed&starting-point-node-id=1%3A178

12 Moodboards

1. Moodboard:

Dieses Moodboard ist eher minimalistisch und eine Mischung aus modern und retro (wobei vor allem die Farben retro wirken). Es wird viel mit Cards und abgerundeten Ecken gearbeitet. Als Schriftart habe ich mich für Poppins entschieden, da diese freundlich und rund wirkt.

 2. Moodboard:

Mein zweites Moodboard ist sehr experimentell und arbeitet mit bunten, knalligen Farben (lila, orange, grün und als Ausgleich Beige). Hierzu passen Illustrationen und organische Formen sehr gut. Die Chips und Cards sind hingegen zwar bunt, aber ansonsten simpel. Die Schriftart Quicksand unterstützt das fröhliche Design durch ihre organische runde Form.

3. Moodboard:

Hier habe ich mich dafür entschieden, in eine technische, minimalistisch und geometrische Richtung zu gehen - auch wenn das in erster Linie nicht mit einer Nachhaltigkeits-Getränke-App assoziiert wird. Es war mir aber wichtig, in möglichst unterschiedliche Richtungen zu gehen. Das Black&White-Farbschema wird lediglich durch pinke Highlights gebrochen. Als Schriftart wird hier IBM Plex Sans verwendet.

4. Moodboard:

Während der Erstellung der ersten drei Moodboards ist mir die Idee für ein mögliches viertes Moodboard eingefallen. Von der Ästhetik her ähnelt dieses dem ersten, auch die Farben gehen in die gleiche Richtung - statt dem Braun wird allerdings ein Grün in der Kombination mit Beige und Orange verwendet. Außerdem wird hier fast ausschließlich mit Text und Linien gearbeitet und kaum mit zum Beispiel Cards. Die Schriftart ist Space Grotesk.

13 Designvarianten

14 Designsystem

15 Finales Design

https://www.figma.com/design/tVcDrOCXhwiG80PNuJDps4/03UX_HiFi?node-id=728-2531&t=lCTuZmdX2WwLKhmG-1

16 Prototyping

https://www.figma.com/proto/tVcDrOCXhwiG80PNuJDps4/03UX_HiFi?node-id=728-2531&p=f&viewport=690%2C322%2C0.09&t=lCTuZmdX2WwLKhmG-0&scaling=scale-down&content-scaling=fixed&starting-point-node-id=999%3A7885&show-proto-sidebar=1

17 Screencast

18 Präsentationsvideo

19 Plakat

XX Präsentation: UX-objects of the week

XX Präsentation: components

XX Zwischenpräsentation

XX Abschlusspräsentation