01 Übung: Dokumentiere eine Marke pro Tag
02 Ideensammlung
03 Markenidentität
connect
Ruth ist 22 Jahre alt und wohnt in einer WG in einer deutschen Großstadt. Ihr Studium der Sozialen Arbeit ist für sie nicht nur eine Ausbildung, sondern eine Herzensangelegenheit – sie liebt es, mit Menschen zu arbeiten und etwas Positives zu bewirken. Neben ihrem Studium engagiert sie sich aktiv in ihrer lokalen Kirche, vor allem in der Jugendarbeit, wo sie junge Menschen begleitet und motiviert. In ihrer Freizeit hört sie gerne Musik, trifft sich mit Freunden und beschäftigt sich mit Fotografie. Ruth ist extrovertiert, offen und hat die fröhliche, herzliche Ausstrahlung eines „Golden Retrievers“.
ähnliche Marken
online shops
Organisation und Kommunikation
https://www.donkeymobile.app/de
Organisation
-> Es gibt vor allem im englischsprachigen Raum viele Marken zur Organisation und Kommunikation von Kirchen, aber weniger Möglichkeiten zum Fragestellen/für Nicht-Christen.
Golden Circle
findYourSports
Harper Lee ist 27 Jahre alt und lebt in einer kleinen Wohnung in Leipzig. Ursprünglich kommt er aus den USA, hat aber in Deutschland schnell ein neues Zuhause gefunden. Als Personal Trainer liebt er es, Menschen zu motivieren und sie auf ihrem Weg zu mehr Gesundheit und Selbstvertrauen zu begleiten. In seiner Freizeit ist Harper am liebsten in Bewegung – beim Joggen, Klettern oder auf neuen Abenteuern. Gleichzeitig genießt er auch ruhigere Momente beim Kochen oder Stricken und unternimmt gerne etwas mit Freunden. Er ist extrovertiert, abenteuerlustig und steckt mit seiner Energie und Lebensfreude andere an.
ähnliche Marken
https://app.bewegungslandkarte.de/
https://www.mylocalexercise.com/
-> Es gibt kaum Marken zum Thema Sportarten finden. Ein paar Anwendungen ermöglichen es, Möglichkeiten zum Sport/Hobby in der Nähe zu finden, aber ich habe keine Marke gefunden, die einem hilft, die richtige Sportart für sich zu entdecken.
Golden Circle
04 Konkretisierung Markenidentität
Ich habe mich für die christliche Marke entschieden, da sie für mich am interessantesten ist und am meisten Potenzial und am wenigsten Konkurrenz hat.
Nach dieser Entscheidung habe ich den Golden Circle überarbeitet, sodass er jetzt konkreter zu der Marke und meinen Vorstellungen passt.
Bei der Markenpositionierung ist mir aufgefallen, dass ähnliche Projekte (vor allem christliche Jugendkreise) mehr in Richtung zugänglich und progressiv gehen als in Richtung nüchtern und konservativ.
Ich denke, dass das auch bei meiner Marke sinnvoll ist.
05 Personas
Die Persona „Klara“ beschreibt die introvertierte, schüchterne Zielgruppe, die Fragen zum Glauben hat, aber sich nicht traut, diese zu stellen. Für sie ist es gut, dass man in der Anwendung anonym seine Fragen offen stellen kann, und diese ernstgenommen und freundlich beantwortet werden.
Magdalena hat für mich eine Persona für die „andere Seite“ erstellt. Hier geht es um die Menschen, die die Fragen dann beantworten, zum Beispiel Pfarrer oder Pastoren. Die Anwendung muss auch für diese Personengruppe ansprechend und gut zu benutzen sein.
Ich habe noch eine dritte Persona erstellt, da ich nicht nur Menschen wie Klara erreichen will, sondern auch Jugendliche, die vielleicht extrovertiert sind, aber dem Glauben kritisch gegenüberstehen und über gewissen Fragen/Themen diskutieren möchten.
Mögliche Touchpoints:
- Social Media (eigener Kanal -> Fragen werden in Videos beantwortet, Möglichkeit durch Kommentare/DMs selbst Fragen zu stellen)
- Religionsunterricht (Schulen die Möglichkeit geben, im Reli-Unterricht auf Anwendung hinzuweisen, falls jemand Fragen hat und lieber online/anonym stellen möchte)
- Konfirmanten-Unterricht (Kirchen die Möglichkeit geben, im Konfi-Unterricht auf Anwendung hinzuweisen, falls jemand Fragen hat und lieber online/anonym stellen möchte)
06 Ziele
Unternehmensziele:
- mehr Kirchen-/Gemeindemitglieder
- Social Media Reichweite
Markenziele:
mehr Jugendliche zum Glauben führen
Jugendliche ansprechen -> modern, persönlich
- Neugier wecken
- ermutigen
positives Bild des Christentums fördern
Nutzerziele:
Fragen stellen können
- offen
- anonym persönlich
- online / einfach
Connections finden
- Gemeinde
- MentorIn
- FreundInnen (gleichaltrig, gläubig)
Glauben kennen lernen / im Glauben wachsen
07 Moodboards
Ich habe zwei verschiede Moodboards erstellt.
Das erste ist modern und spricht eher eine junge, extrovertierte Zielgruppe an.
Das zweite Moodboard ist ebenfalls modern, aber eher minimalistisch-ruhig gehalten und demnach eher für introvertierte Menschen ansprechend (?).
Theoretisch möchte ich sowohl extrovertierte (und „coole“) als auch eher introvertierte/schüchterne Jugendliche ansprechen, wobei vermutlich das Grundprinzip der Anwendung eher introvertierte Menschen anspricht. Je nachdem, wie ich das Konzept erweitere (Gemeinde/Mentoring finden, etc.) könnte es aber auch für Extrovertierte nützlich sein.
Nach Absprache habe ich mich für das lautere Moodboard entschieden, da es besser zur Offenheit, Fröhlichkeit und dem Gemeinschaftsgefühl der Anwendung passt.
In der Anwendung möchte ich dann darauf achten, dass es auch für die stilleren Personen nicht zu viel wird und sie sich wohl fühlen.
08 Touchpoints
09 Elevator Pitch & Kundenbriefing
10 Name & Claim
Aus den Begriffen, die uns beim Gruppen-Brainstorming eingefallen sind, habe ich verschiedene Kombinationen erstellt.
Meine Favoriten waren HeyYou (abgeleitet von Ho(peful) You(th)), findHope und Belive (Mix aus Believe und Alive).
Anschließend habe ich noch mehr mit griechischen und hebräischen Übersetzungen ausprobiert und auch englische Namen überlegt.
Bei der Markenrecherche sind dann allerdings die meisten Namen rausgefallen, da es diese Marken bereits in der Nizza-Klasse 45 gibt.
Übrig bleiben dann noch findHope und elpida (griechisch Hoffnung), die mir beide aber auch sehr gut gefallen.
Meine Favoriten:
- „find answers - find Jesus - find Hope“ (passend zum Namen findHope)
- „Light for your questions“
- „Come as you are - stay as yourself“
- „Real people. Real questions. Real grace.“
Ich habe mich für englische Claims entschieden, da Jugendliche auch im deutschsprachigen Raum immer mehr auf die englische Sprache zurückgreifen.
11 Neue Moodboards
Ich habe zu den zwei Namen jeweils ein neues Moodboard erstellt, das Schrift und Farben enthält.
12 App (Prozess I)
In diesem Schritt habe ich experimentiert, wie die Moodboards auf eine App angewendet aussehen könnten.
Um mich erstmal nicht von den Farben beeinflussen zu lassen, habe ich zwei Moodboards als Inspiration in Schwarz-Weiß gestaltet.
Die Grundstruktur der App zeichnete ich zuerst händisch. Bei dieser Version wird man gleich zu Beginn gezwungen, sich zwischen anonymer Nutzung und einem Konto zu entscheiden. In einem zweiten Versuch habe ich neben der Farbe ein Tutorial hinzugefügt, um den Einstieg zu vereinfachen.
Nachdem ich mit der Grundstruktur noch nicht zufrieden war, skizzierte ich eine zweite Variante und habe diese anschließend in figma nachgebaut und mit der ersten verglichen. Das Tutorial fällt hier wieder raus, es gibt jedoch die Möglichkeit, es auf dem Startscreen anzuschauen.
13 Logos und Leitideen
Ich habe zwei Leitideen zu den beiden Logos erstellt.
14 Farben (Prozess)
Die richtige Farbpalette zu finden ist mir schwer gefallen. Mit dem Endergebnis bin ich jedoch zufrieden.
1. Moodboard
Die Farbkombination Blau-Gelb habe ich aus den Fotos von meinem Moodboard gezogen.
2. Varianten
Aus den Grundfarben Blau und Gelb erstellte ich eine Palette mit Varianten.
3. Neu-Orientierung
Ohne Kontext erinnerte mich die Farbkombination Blau-Gelb sehr an IKEA und die ukrainische Flagge, weshalb ich versucht habe, eine neue Farbpalette zu finden.
4. Anwendung
Die passendsten Varianten wendete ich auf den zu dem Zeitpunkt aktuellen Homescreen an, um besser einschätzen zu können, wie die Farben wirken.
5. Auswahl
Ich habe mich auf zwei Varianten beschränkt - eine bei der die Anfangsfarben Blau-Gelb noch vorhanden, aber leicht verändert sind, und eine zweite Version mit den Farben Grün-Orange
6. Varianten Grün-Orange
Wie bei der Blau-Gelb-Palette erstellte ich auch bei der neuen Kombination mehrere Varianten, bei denen sich die Farbtöne leicht unterscheiden.
7. Neu-Orientierung (II)
Nach Absprache mit meinen Dozentinnen entschied ich mich für die Blau-Gelb-Palette, habe diese aber erneut überarbeitet, und mehr verschiedene Farben hinzugefügt, um ein bunteres Bild zu bekommen, das besser zur Marke passt.
8. Anpassung
Bei diesem Schritt erarbeitete ich erneut Varianten der einzelnen Farbtöne.
9. Auswahl (II)
Weitergearbeitet habe ich mit drei Paletten: eine mit Pink, eine mit Orange und eine mit Grün/Rosa. Dabei sind die Farben Blau-Violett und Gelb überall gleichgeblieben.
10. Finale Auswahl
Nach erneuter Absprache mit den Dozentinnen entschied ich mich dafür, alle drei Varianten zu vereinen, und den einzelnen Farben verschiedene Funktionen zu geben.
15 App (Prozess II)
Passend zu den zwei Konzepten sind neue Moodboards als Inspiration für die App entstanden. Das eine mit Illustrationen und Strich-Stil zum Regenbogen-Konzept und das andere mit großen Flächen - passend zum Formen-Logo.
Zu beiden Moodboards habe ich den Startscreen der App gestaltet.
16 Festlegung auf finales Konzept
Nachdem ich mich für das Formen-Konzept entschieden habe, überarbeitete ich die einzelnen Bestandteile bis ich ein finales Konzept mit Farben, Typografie, Logo (und dessen Varianten) und einem kurzen Beschreibungstext zusammengestellt hatte.
Am Ende habe ich dann die Illustrationen doch weggelassen, da sie nicht unbedingt notwendig waren und die Anwendungen nur mit großen Flächen gut funktionieren.
17 Raster
Als Grundlage für mein Logo, die Logo-Varianten und Anwendungen dient das Raster, das wir in einer Raster-Übung erstellt haben.
18 Plakat (Prozess)
Bei der Erstellung des Plakats sind mehrere Experimente entstanden. Das erste Plakat ist noch mit einer älteren Version des Rasters gestaltet. Generell ist mir die Plakatgestaltung nicht leicht gefallen und ich habe mehrere Anläufe gebraucht, bis ich den richtigen Ansatz gefunden habe, mit dem ich weiterarbeiten konnte. So sind am Ende die drei Plakate entstanden, wobei das Hauptplakat das Violett-gelbe ist.
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I. App
Die App ist die Haupt-Anwendung der Marke. Sie ermöglicht es den Jugendlichen Fragen zu stellen, miteinander zu diskutieren und eine Kirche/Gemeinde oder Mentoring zu finden.
Das Backend der App unterscheidet sich stark von der normalen Variante, da hier die ExpertInnen nur Nachrichten schreiben.
figma Prototyp:
Backend:
II. Plakat
Das Plakat erregt Aufmerksamkeit durch knallige Farben und gibt durch Name und Claim ganz grob Informationen, um was es sich handelt. Durch den QR-Code gelangt man direkt zur App.
Das Plakat lässt sich gut mit der Broschüre zusammen verwenden - um die Faktoren Aufmerksamkeit und Informationen zu vereinen.
III. Broschüre
Die Broschüre liefert grundlegende Informationen zur App. Sie ermöglicht es beispielsweise Lehrenden im Konfirmations-, Firmungs-, und Religionsunterricht den Schülern und Schülerinnen die Möglichkeit zu bieten, Fragen zu stellen, die sie nicht persönlich oder vor den anderen Jugendlichen klären wollen.
IV. Instagram-Account
Ich habe noch ein Beispiel erstellt, wie der Instagram-Account von findHope aussehen könnte.
V. BRAND MANUAL
VI. Abschlusspräsentation
Link zur Präsentation in figma:
XX Präsentation Google
figma-Präsentation: https://www.figma.com/slides/4QcdPduRWyy5Qj9KzHHXiF/03BRAND_Referat.google?node-id=1-32&t=JuY4UgvUA8vmPStp-1