TITEL
Retroscan – Eine visuelle Auseinandersetzung mit Nostalgie und Erinnerung im Kontext digitaler Medien und Technologie
BESCHREIBUNG
Retroscan ist ein interaktives Storytelling-Projekt, das sich mit Nostalgie im Kontext digitaler Medien auseinandersetzt. In Form einer web-basierten Anwendung verbindet das Projekt theoretische Inhalte mit visuellen, interaktiven und narrativen Elementen.
Die Website führt durch verschiedene thematische Kapitel, in denen Nostalgie als psychologisches, kulturelles und technologisches Phänomen untersucht wird. Zentrales Gestaltungselement sind Scan-Interaktionen, mit denen Bilder, Objekte und Szenen untersucht und erweitert werden können. Der Scan dient dabei als Metapher für einen analytischen Blick auf Erinnerung und macht sichtbar, wie Vergangenheit medial konstruiert und wiederholt wird und macht ihre Bedeutung zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sichtbar.
Retroscan versteht Nostalgie nicht als romantisiertes Gefühl, sondern als reflektierbaren Prozess. Die interaktive Website schafft einen Raum, in dem Nutzer Inhalte explorativ erschließen und das eigene Erinnern im digitalen Kontext kritisch hinterfragen können.
PRÄSENTATIONSVIDEO
Website-Video
Komplettes Projekt
WEBFLOW
SCREENCAST DESKTOP
SCREENCAST MOBILE
In mobile wurde bis jetzt eine unterseite erstellt, um zu sehen, wie die Scan-Szenen und 3D-Objekte wirken.
Webflow-Link:
AUGMENTED REALITY
Zusätzlich zur Website wurde mithilfe von Artivive eine Augmented-Reality Anwendung erstellt. Hierbei wurden vier Objekte (jedes Objekt jeweils pro Unterseite der Website) ausgestellt.
- Vinyl für „Remembering“ als Beispiel für Fremdnostalgie
- VHS Kassette für „Identity“ als Beispiel der Babyboomer
- Digitalkamera für „Loop“ als Beispiel Retro Tech
- Kindheitsfoto für „Fake Memories“ als Beispiel Revival mit KI
Mithilfe eines QR-Codes konnte immer zu der jeweiligen AR-Anwendung des Objektes gelangt werden, wobei hier verschiedene Sticker als Anker genommen wurden.
MAGAZIN
Ein Teil der Website wurde ebenfalls in ein Print-Objekt übersetzt, welches durchsichtige Folie enthält, auf welcher die Scan-Szenen bedruckt sind. So können die „Scans“ auch analog erfahrbar gemacht werden.
- Format A4
- Spiralbindung
- Papierwechsel (Folie, Grün, Weiß)
- 64 Seiten
GIF
Repros
Ein Instagram-Account begleitet das ganze Projekt. Dieser besteht aus informellen Beiträgen, beispielsweise zu Nostalgieformen oder Retro-Objekten, aber auch aus den „typisch nostalgischen Posts“ die man so auf Instagram bekommt, jedoch mit einem kleinen „Wake-up-call“ zum Schluss, mit der Message, seine Erinnerung bewusster zu gestalten.
Aufgrund von Urheberrecht musste das Video ohne Musik auf Youtube hochgeladen werden. Instagram-Link für die Full-Experience: https://www.instagram.com/retro_____scan?utm_source=ig_web_button_share_sheet&igsh=ZDNlZDc0MzIxNw==
AUSSTELLUNG
Skizze
Finale Ausstellung
Video/Fernseher
Plakat
STYLEGUIDE
FIGMA PROTOTYP
THESIS
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[01] Zeitmanagement
[02] Zielformulierung
GOLDEN CIRCLE
WHY
In unserer schnellen, digitalen Welt suchen viele Menschen nach Vertrautheit und emotionaler Beständigkeit. Nostalgie wird dabei zum Gegenpol zur ständigen Informationsflut. Sie hilft, Identität und Sinn in einer oft distanzierten, digitalen Umgebung zu bewahren.
Gleichzeitig wird Nostalgie in Medien, Design und Werbung als Trend genutzt: Oft ohne ihr eigentliches emotionales Potenzial zu verstehen. Deshalb ist es wichtig, sich mit ihr auseinanderzusetzen, um zu verstehen, wie Emotion, Erinnerung und Gestaltung heute und in Zukunft zusammenwirken.
HOW
Das Thema wird interdisziplinär erforscht. Durch theoretische, kulturelle und psychologische Analysen sowie gestalterische Experimente.
Im Mittelpunkt steht die Entwicklung einer interaktiven, multimedialen Website, die Nostalgie erlebbar macht: – als psychologisches Phänomen, – als kulturelles und gestalterisches Element, – als technologische und digitale Erfahrung
WHAT
Es wird eine interaktive und multimediale Storytelling Website gestaltet, welche das Thema “Nostalgie in der heutigen visuellen und medialen Kommunikation” untersucht.
Ziel ist zu zeigen, wie Nostalgie entsteht, wahrgenommen und genutzt wird und wie sie sich zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft verändert.
Die Arbeit verbindet Theorie und Gestaltung und schafft Bewusstsein für die Bedeutung und Verantwortung nostalgischer Gestaltung in der modernen, digitalen Welt.
PROBLEM, LÖSUNG, ZIEL
[03] Recherche und Inhalte
FORSCHUNGSFRAGE
Wie verändert sich die Bedeutung von Nostalgie als gestalterisches Element in der digitalen und visuellen Kommunikation durch soziale Medien und KI, und welchen Einfluss hat dies auf Erinnerungskultur und Identität?
MINDMAP INHALTE
FORSCHUNGSLÜCKEN
ANALYSE EINES REFERENZPROJEKTES
[04] Content Modelle
GOOGLE HHH
SCOM
[05] Zielgruppenanalyse
Eine Zuordnung in das Sinus-Milieu wurde bewusst nicht gewählt, da die Zielgruppe ein breiteres Spektrum an Nutzern umfasst.
[06] Online-Umfrage
Eine Online-Umfrage wurde vom 19.10.-20.10.2025 durchgeführt, an welcher insgesamt 70 Personen teilgenommen haben.
Daraus konnten interessante Erkenntnisse zu Nostalgie und Mediennutzung bei Teilnehmenden der Umfrage erfasst werden.
Link zur Umfrage: https://forms.gle/Dc92BisLbjJTqqVj9
[07] Experteninterview
Am 04. November 2025 führte ich mit Prof. Dr. Christian Pentzold, Professor für Medien- und Kommunikationswissenschaft (https://www.christianpentzold.de)) , ein Experteninterview digital via Zoom durch.
ZUSAMMENFASSUNG UND TRANSKRIPT
[08] Spannungsbogen
ÜBERGEORDNETER SPANNUNGSBOGEN
SPANNUNSBÖGEN PRO KAPITEL
[09] Konzepte und Wireframes
KONZEPTSKIZZEN
WIREFRAMES
[10] Moodboards und Designvarianten
DESIGNVARIANTE 1
Verschiedene Retro-Modi zum auswählen, je nachdem ändert sich das Design auf das jeweilige Jahrzehnt.
Der Stil ändert sich je nachdem, durch welche „Screens“ man im jeweiligen Jahrzehnt geschaut hat.
2025 - aktuelles Web-Interface
2000er - veraltetes Web-Interface
1980er - Arcade
1960er - alter TV
Moodboard 1
Design 1
DESIGNVARIANTE 2
Konzept 2: Retro-Scan – 3 Varianten
Moodboard 2
Design 2
[11] Zwischenstände
Stand 16.12.
Stand 13.01.2026
Figma-Link:
Es wurde in Figma nicht alles durchanimiert, da es dann in Webflow umgesetzt wird